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Elektrogemeinschaft Halle

 



Schulung der Elektrogemeinschaft am 6.11.2006 im PalaiS in Halle

Eindrücke von der Schulung

6.11.2006

Hier Fotokollektion aufrufen..


 



Exkursion zum Pumpspeicherwerk Goldisthal

Reisefotoalbum Exkursion zum Pumpspeicherwerk Goldisthal

18. – 19.11.2004



Hier Fotokollektion aufrufen..


 

Exkursion zum KKW Emsland

Reisebericht Exkursion zum KKW Lingen

22. – 23.08.2002

 




Die Fotokollektion:


Anfahrt

Gruppenbild

Modell

 


Begrüßung

Medienraum

Kraftwerksschnitt

 


Lagemodell

HAL+Strom

Rundgang

 


HAVAG

KKW Emsland Lingen

KKW Emsland Modell

 




Die Videokollektion:


Video: Der Marktplatz von Lingen in hoher Qualität

(Version für ISDN/Modem hier klicken!)


Video: Das KKW Emsland Lingen in hoher Qualität

(Version für ISDN/Modem hier klicken!)

 


Bild: Deutschlandkarte Ortsdosis


Video: Besuch im KKW Emsland in hoher Qualität

(Version für ISDN/Modem hier klicken!)

Am 22.08.2002, 07:00 Uhr war es so weit. Der Linienbus der HAVAG setzte sich pünktlich in Bewegung in Richtung Kernkraftwerk Lingen im Emsland.

Die Kontakte zum Kernkraftwerk Lingen wurden durch unseren Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Krause persönlich hergestellt.

Eine angespannte Neugierde war bei allen Mitreisenden zu spüren, denn wann kann man schon in ein Kernkraftwerk?

Die Fahrzeit (immerhin 6 Stunden) wurde unterschiedlich genutzt.

Der mitgereiste Vorstand konnte in Ruhe arbeiten, denn mit der beabsichtigten Gründung der Energiegemeinschaft war auf einer außerordentlichen Vorstandsitzung in Lingen u.a. über die neue Satzung zu befinden. Aus diesem Grunde musste diese Satzung natürlich gelesen werden.

Mit gelegentlichen Informationen zur Reisestrecke und Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke, sowie zur Technik von Kernkraftwerken wurde die Busfahrt nicht langweilig.

Als wir gegen 14:00 Uhr (viel schneller als geplant) am Hotel „Am Wasserfall“ ankamen wurde sofort Quartier gemacht. Nach einer Runde Kaffe, bei der dann auch Herr Dr. Krause zu unserer Gruppe stieß, ergab sich für jeden etwas Freizeit – außer für den Vorstand. Der zog sich zu einer Vorstandsitzung zurück.

Um 17:15 Uhr ging es mit dem Bus in das Zentrum von Lingen , einer Stadt mit ca. 56.000 Einwohnern. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und konnten unter der sach- und ortskundigen Führung von Hostessen die Entwicklung der Stadt in uns aufnehmen und die schöne autofreie Altstadt bewundern.

Besonders stolz war unsere Hostess auf ein originales Stück der Berliner Mauer welches in eine Wand des Stadtparks eingefügt wurde.

Pflastermüde kamen wir gegen 19:30 Uhr wieder im Hotel an.

Hier konnten, nach einer zum Glück kurzen Begrüßungsrede durch Herrn Dr. Krause, den erschöpften Körpern endlich Ersatzstoffe von einem Buffet zugeführt werden.

Mit unterschiedlicher Intensität, jedoch mit vielen Gesprächen und jeder Menge Spaß ging der 1.Tag unserer Exkursion zu Ende.

Nach einem guten Frühstück im Hotel ging es 09:00 Uhr los zum Kernkraftwerk Lingen. Was würde uns dort erwarten?

Erster Anlaufpunkt war das Informationszentrum des KKW. Hier wurden wir wie alte Bekannte durch Frau Feldkamp

Frau Feldkamp hatte nach der Wende als Mitarbeiterin der VEW Dortmund Gelegenheit unsere Stadt Halle zu besuchen und hat diesen Besuch in guter Erinnerung behalten.

Die gelernte Ingenieurin führte uns zuerst in die Theorie der Kraftwerks- und hier der Kernkraftwerkstechnik ein. Zwei Stunden Theorie untersetzt mit Vortragsfolie und kurzen Videos vergingen wie im Fluge.

Im Informationszentrum konnten wir uns an einer Menge von Schautafeln und Modellen informieren.

Dann ein ordentliches Mittagessen im Info-Center und endlich ging es los – aber nicht ohne vorher alles metallische abgelegt zu haben, denn die folgenden Sicherheitskontrollen waren sehr gründlich.

Zum Glück haben wir diese Überprüfung alle überstanden und konnten mit der Besichtigung beginnen – nicht ohne mehrfach Sicherheitsschleuse zu passieren.

Die mit zum Teil 4-facher Redundanz ausgelegten und betriebenen Anlagen beeindrucken allein durch ihre Dimensionen.

Die Dampferzeuger-Wärmeleistung liegt bei 3.867 MW, die Generatorklemmenleistung bei beachtlichen 1.363 MW. Elektrisch kann das Kernkraftwerk eine Stadt wie Berlin versorgen.

Trotz der Dimensionen des Kraftwerkes will man nicht glauben, dass hier 500 Mitarbeiter für den gesicherten Betrieb der Anlagen sorgen.

Das Kernkraftwerk fährt als Grundlastkraftwerk und damit immer im oberen Lastbereich. Die Revisionen beschränken sich auf einen Kraftwerksstillstand pro Jahr, welcher so kurz wie möglich (in der Regel 14 Tage) gehalten wird. In dieser Zeit wird das eigene Personal durch 1.000 Mitarbeiter von Dienstleistungsfirmen verstärkt.

Mit dem theoretischen Wissen um die Regel- und Sicherheitstechniken um den Kraftwerksbetrieb, sowie den Erfahrungen aus dem Sicherheitssystem und den strengen Regelungen innerhalb der Kraftwerkszäune, welche jede Handhabung pedantisch dokumentieren, wurden manchem aus unserer Reisegruppe die Sorgenfalten aus dem Gesicht getilgt.

Beeindruckend auch die Aufwendungen zum sicheren Transport, sowie zur Zwischenlagerung der abgebrannten Brennstäbe in den Castor-Behältern.Die gewonnen Eindrücke wurden auf der Rückfahrt ausgiebig diskutiert. Beeindruckt waren wir Teilnehmer durch die Bank und dies nicht zuletzt auf Grund der sach- und fachkundigen Führung durch Frau Feldkamp der an dieser Stelle unser Dank gilt.

 

 
Fernwärmegemeinschaft Halle
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